Wie im Warm-Up beschrieben, gibt es zum Start einer Webseite immer ein paar grundlegende Dinge die erledigt werden müssen. Besucher müssen auf dein Webprojekt oder deinen Blog aufmerksam gemacht werden. Dies ist natürlich nicht ganz einfach, vor allem weil zu Beginn eine sehr wichtige Komponente - die Suchmaschine - eigentlich komplett wegfällt.
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Besucher ohne Google
Ist die Domain registriert und das neue Projekt Online geht es um den aufwändigen Teil, das Marketing. Die Seite muss publik gemacht werden und das vorerst ohne deinen Freund Google, denn erst muss Google dich wahrnehmen und dann „Ranken” wobei letzteres zu Beginn eher schlecht ausfällt. Wie also bekomme ich auch ohne Google Besucher auf meine neue Webseite, wie mache ich meine Webseite bei Google bekannt und wie verbessere ich mein Google Ranking? In dieser Artikelreihe erläutere ich Schritt für Schritt die wichtigsten Dinge, die zum Start eines erfolgreichen Projektes notwendig sind.
Aller Anfang ist schwer - 7 Schritte zum Erfolg
Schritt 1 - Social Bookmark Dienste, Artikelverzeichnisse und Blogverzeichnisse
Egal ob Mister-Wong, Linkarena oder Alltagz, Social Bookmark Dienste kurz SB’s sind der neuste Renner. Einmal eingetragen können andere User deine Seite „Bookmarken” und sich somit auf dem neusten Stand halten.Artikelverzeichnisse sind in letzter Zeit nicht mehr so Effektiv wie es vor beispielsweise einem Jahr noch der Fall war. Sie wurden bei den letzten Pagerank Updates und auch im Ranking um einiges zurück gestuft. Nichtsdestotrotz SB’s, Artikelverzeichnisse und Blogverzeichnisse haben zu Beginn 2 Effekte. Erstens werden sogenannte Backlinks erstellt. Backlinks sind Links von anderen Seiten, welche auf dein Projekt verweisen. Diese sind vor allem wichtig für dein Ranking bei Google, d.h. auf welchem Platz deine Webseite bei Google gelistet wird. Google geht nach dem Prinzip vor je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto höher ist auch die Relevanz dieser Seite.
Nun aber bitte nicht auf die Idee kommen innerhalb kürzester Zeit so viele Links zu sammeln wie es geht. Google hat es gerne natürlich und sollten gravierende Abweichungen von einem natürlichen Linkaufbau erkannt werden ist es möglich in der sogenannten Sandbox zu landen - darin befinden sich abgestrafte Seiten.
Der zweite schöne Nebeneffekt von Backlinks ist, dass Google dich ja erst einmal finden muss. Man kann sich bei allen Namhaften Suchmaschinen zwar manuell eintragen, schneller indexiert (aufgenommen) wird man allerdings wenn Google selber auf dich stößt. Also Backlinks führen evtl. auch dazu schneller im Index zu landen.
Viele Suchmaschinenoptimierer sind sich eigentlich uneinig darüber wie viele Backlinks man pro Tag oder Woche setzten darf. Meine Empfehlung sind für den Beginn 5-7 Backlinks pro Woche. Später, wenn das Projekt etablierter ist können es dann durchaus mehr sein. Man sollte auch darauf achten, das Links unter einem sogenannten Keyword hinterlassen werden. Keywords sind Schlüsselwörter, unter denen man gefunden werden möchte. Links über Hunde sollten also auch mit einem passenden Titel verlinkt werden. Beispiel Linktext Hundenahrung und als Link http://www.nahrung -fuer-den-hund.de. Es bringt niemanden etwas also Linktext „hallo” oder „hier” zu verwenden, denn „hier” und „hallo” steht in keinem Bezug zu deiner Seite. Eine nach Google PageRank geordnete Liste mit Blog und RSS-Verzeichnissen findet ihr auch bei uns unter linkverzeichnis
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Schritt 2 - Themenrelevante Besucher fangen
Viele Webmaster sehe ich in Foren immer wieder fragen warum ihre Besucher nur so kurz auf der Seite verweilen und fast sofort wieder abspringen. Ein wichtiger Grund ist das die Besucher nicht finden was sie suchen. Suche ich nach einer Digitalkamera hilft es mir nichts wenn ich auf eine Handyseite stoße usw. Wie also kann ich Themenrelevante Besucher fangen?
Ganz einfach in Foren und bei der Konkurrenz. Habt ihr zum Beispiel einen Blog über Hunde ist es sinnvoll in Hundeforen auf euren Blog aufmerksam zu machen. Zum Beispiel als Link in der Signatur als Verweis auf einen interessanten Beitrag/Artikel in eurem Blog. Denkt bitte daran nicht zu spammen, denn das bringt keinem wirklich etwas.
Die Konkurrenz betreibt auch einen Hundeblog? Na super! Hinterlasst bei ihnen doch auch ab und an mal eure Kommentare und verweist auf euren Blog. Hier gilt die ersten und letzten Kommentare werden am meisten gelesen, achtet also darauf schnell zu sein. Auch hier ist wieder wichtig: Kein Spam und nicht übertreiben.
Damit man nicht zu viel Arbeit hat rate ich immer sich auf die 5-10 wichtigsten Foren/Blogs zu beschränken. 80% der Besucher werden sich sowieso in diesen Projekten tummeln. Kommentieren in kleineren Blogs oder Foren bringt nur etwas wenn sie Links auch auf „Do Follow” gesetzt haben, d.h. euch einen Backlink bringen. So spezialisiert man sich auf einen vernünftigen Backlink Aufbau in den wichtigsten themenrelevanten Seiten und bekommt somit auch „themenrelevante Besucher“.
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Schritt 3 - Besucher binden
Traffic ist zwar schön und gut, nur was bringen mir 1.500 Besucher am Tag wenn sie entweder sofort wieder abspringen oder sich nie wieder sehen lassen? Exakt, nichts!
Wie also schaffe ich es Besucher an mein Projekt, meine Webseite oder meinen Blog zu binden? Viele von euch werden bei der Antwort guter Content stöhnen, aber man kann nur immer wieder betonen wie wichtig guter Content ist. Jeder sollte sich selbst einmal überlegen, auf welchen Seiten und Blogs er gerne stöbert und warum.
Guter und am besten noch einzigartiger Content sind das A und O eines jeden Projektes! Erstens kommen Besucher vielleicht wieder, um interessante Folgebeiträge zu lesen und zweitens - ein noch viel wichtigerer Effekt - Besucher verweisen auf eure Artikel, Einträge oder sonstige Informationen. Dadurch schlagen wir eigentlich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe: Wir binden Besucher und machen gleichzeitig Werbung durch das sammeln von Backlinks. Man kann nur immer wieder betonen wie wichtig guter Content ist!_
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Schritt 4 - Ständig informieren
Aktualität einer Webseite hat 2 Aspekte: Besucher sehen sofort “Ah hier tut sich noch etwas” und da der Googelbot Abwechslung mag, wirkt es sich evtl. noch etwas positiv auf das Ranking aus.
Wenn man Webseiten durchforstet und bemerkt, die letzten News sind vom 23.05.2004 ist man oftmals schneller wieder weg als man gekommen ist. Doch wie kriege ich durch meine News mehr Traffic? Ganz einfach, lass so viele wie es geht an deinen brisanten Neuigkeiten teilhaben! Dafür eignen sich hervorragend Webnews-Portale wie webnews.de, seoigg.de, yigg.de und readster.de.
Bei diesen Seiten könnt ihr ganz einfach die Neuigkeiten aus eurem Blog oder Projekt bekanntgeben. Wenn ihr Glück habt Voten gleichzeitig viele User für eure News wodurch ihr es evtl. auf die Startseite schaffen könnt und somit wieder ein Ziel mehr erreicht habt.
Es gilt jedoch Qualität statt Quantität! Nicht jeder Beitrag ist wirklich für jeden lesenswert. Stellt ihr mittelmäßig bis schlecht Beiträge vor, kann sich das im schlechtesten Fall negativ auswirken da die Benutzer sich beim nächsten Besuch vielleicht daran erinnern. Denkt immer daran, wir wollen nicht kurzzeitigen Traffic generieren sondern unsere Leser durch gute Artikel binden und somit unseren Blog bekannt machen! Schnell-Traffic ist vielleicht ganz schön, wirkt jedoch genau wie Schnell-Kaffee - nach ein paar Stunden kommt die Ermüdung zurück.
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Schritt 5 - Blogparaden
Blogparaden sind meiner Meinung nach ein guter Weg um seinen Blog in der Bloggerscene und bei den Lesern bekannt zu machen. Unter blog-paraden.de bekommt man schnell eine kleine Übersicht welche Blogs im Moment Blogparaden anbieten. Doch Vorsicht ist geboten. Wir haben einen Blog über Hunde, es ist meiner Meinung nach weniger sinnvoll an Blogparaden zum Thema Versicherungen in Deutschland teilzunehmen. Wir wollen Leser unseres Themas durch gute verständliche Artikel auf unseren Blog aufmerksam machen, deswegen gilt: Beim Thema bleiben.
Blogparaden können von Vorteil sein, aber auch nach hinten losgehen. Schreibt keine Artikel über Sachen die ihr nicht beurteilen könnt. Übertreibt es nicht mit euren Postings und Spammt nicht. Konzentriert euch auf das wesentliche und versucht das Thema aus eurer Sicht der Dinge den Lesern näherzubringen. Provoziert vielleicht ein bisschen und gebt ein paar Fragen. Verlinkt in diesem Artikel weitere Hinweise aus eurem oder anderer Blogs, damit sich die Benutzer näher informieren können und Hintergrundwissen erfahren.
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Schritt 6 - Bloggergemeinde
Die Bloggergemeinde ist ein weiteres wichtiges Thema wenn es darum geht, sein Projekt oder seinen eigenen Blog für andere User bekannt zu machen. Scheue dich nicht davor Links zu anderen Projekten zu setzen oder sich mit dem ein und anderem Blogger zu Unterhalten. Dabei ist es egal ob sie in direkter Konkurrenz mit dir stehen oder nicht. Man kann Erfahrungen austauschen oder sich gar gegenseitig verlinken.
Es ist nicht verkehrt einen Konkurrenten zu verlinken! Auch wenn man spezialisiert auf ein Thema ist, gibt es hin und wieder Dinge die andere einfach besser können oder kennen als man selbst. Warum sollte man dann nicht einfach einen Link setzen? Es hat mehrere Vorteile, zum einen merkt der vermeintliche Konkurrent durch das anpingen das er verlinkt wurde und wird es ihnen vielleicht mit einem Link auf euren Blog oder euer Projekt zurückgeben und zum anderen können sich ihre User noch weiter informieren falls sie das wollen. Es ist besser den Benutzer der mehr wissen will zu informieren als vor einem Link zur Konkurrenz zurückzuschrecken.
Halte Kontakt zu Bloggern aus deinem Bereich. Tausche dich mit anderen Projektinhabern deiner Nische aus. Bei meinen eigenen Projekten kommen immer wieder User auf mich zu und fragen ob ich ihnen vielleicht hier und da einen Artikel verlinken kann. Ist der Artikel total überzeugen, dann ist das kein Problem und ich verlinke ihn gerne, ist der Artikel mittelmäßig und ich kenne den Blogger nicht gibt es eigentlich keinen Grund ihn zu verlinken. Bei Blogs ist das wie im richtigen Leben auch, fallt nicht gleich mit der Tür ins Haus und denkt immer daran: Es ist ein geben und ein nehmen.
Kontaktiert andere Blogger per Email über eure Artikel stellt sie ihnen vor und fragt bei bekannten Kollegen vielleicht nach deren Meinung. Das hilft nicht nur dabei das Thema aus einem anderen Standpunkt zu betrachten und vielleicht noch mehr darüber zu erfahren, sondern bringt manchmal auch den ein oder anderen Link auf euren Artikel
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Schritt 7 - Geduld
Einer der schwierigsten und wichtigsten Schritte wenn es um das Geld verdienen im Internet geht. Beim Start eines neuen Projektes ist jeder noch durch und durch motiviert, es macht sichtlich spaß an dem Projekt/Blog zu arbeiten und zu schreiben. Texte fließen von der Hand der Content wächst und wächst und ein paar Tage und Wochen gehen ins Land. Doch nach einiger Zeit geht die lust daran immer mehr in ein muss über, man hat nicht mehr wirklich viel Motivation um weiter zu machen und die Besucherzahlen sowie Einnahmen halten sich auch in Grenzen.
Ich sehe viele Projekte oder Blogs die wirklich viel Potential gehabt hätten und manche vielleicht auch noch haben. Alle haben eins gemeinsam: Zu wenig Geduld. Das Internet ist schnelllebig und deswegen wollen auch die meisten das große Geld und zwar jetzt oder spätestens morgen. Viele merken nach den ersten Wochen das das wohl nichts wird und genau das ist in ca. 80% der Fälle der Grund warum gute Ideen/Blogs/Projekte scheitern.
Es geht nicht von heute auf morgen, “Gut Ding will Weile haben” und so ist das im Internet auch. Ich verspreche euch das wichtigste ist durchhalten. Habt ihr eine gute Idee oder ein interessantes Thema wird es sich irgendwann etablieren. Alte Webseiten werden von Google meistens sehr gut gerankt und alt ist hierbei nicht 1 Jahr. Guter Content braucht seine Zeit und der Aufstieg in den Suchmaschinen auch. Lasst euch Zeit mit dem wachsen und umso schöner fällt am Ende die Ernte aus…
Wer noch mehr Tipps zu Traffic erfahren möchte kann das “Große Kompendium der Traffic-Tipps” bei DavidG nachlesen. Er beschreibt dort weitere Marketingmaßnahmen auch im Offline Bereich teils sehr ausführlich und gut.